PARANORMAL ACTIVITY
Grusel-Thriller, USA 2007
Persönliche Bewertung: 9,5/10










Filmstarts.de-Bewertung: 8/10










Regie: Oren Peli
Drehbuch: Oren Peli
Schauspieler: Katie Featherston, Micah Sloat, Mark Fredrichs
Vorweg: Ich weiß, ich bin ziemlich spät dran, mit der Review zu dem Film, aber ich denke dennoch, dass er es wert ist, ihn sich mal im Internet *hust* oder auf DVD dann anzusehen (auf Englisch ist er am besten)… Diesmal hatte ich auch nicht die Muse mir einen schönen Text auszudenken, sorry, trotzdem Film gucken!
Shortcut: Paranormale Aktivitäten, in der Tat.
Im Grunde: Hat da jemand lange nichts zum Futtern gehabt…
Temporär: Konnte ich mich an keinen Film erinnern, bei dem ich solche Angst hatte. Tatsächlich hatte ich danach einige Nächte lang Probleme auf der zur Tür gewandten Bettseite zu schlafen…
Im Schnitt: Der Film ist Kurzgeschichten-artig aufgebaut, man wird einfach ins Geschehen geschmissen und muss sich erst mal zurecht finden: Wir befinden uns im neuen Haus von Katie und Micah, ein junges Pärchen. Recht schnell erfährt man, dass Katie wohl schon seit ihrer Kindheit ‘verfolgt’ wird. Hört sich klischeeig an, isses irgendwie auch. Alles in allem kommt der Film ohne viel Inhalt aus, das kann er aber gut verkraften. Tatsächlich stehen nur die ‘paranormalen Aktivitäten’ in Vordergrund, die nachts auftreten. Hört sich alles recht fade an, ist aber alles andere als das.
Man muss schlagartig an das Blair Witch Project denken, und auch dieser Film ist seehr Low-Budget, seeehr Handkamera und seeeehr nah im Geschehen. Also! Anfangen tut es mit Geräuschen im Haus, runtergeschmissenen Schlüsseln, wackelnden Deckenleuchten etc. Später wird auch das obligatorische Medium / Mentalist / Geistermann halt hinzugezogen, der sich angesichts der bööösen und schlechten Energie im Haus dort nicht lang aufhalten will und tut. Nunja. Immer noch alles recht Klischee. Man erwartet am Ende eben doch NICHTS zu sehen, wie auch bei der Blair Witch. Diese Erwartung wird erfüllt und doch wieder nicht… Die Hälfte des Films ist sehr gut auszustehen, Grusel-Kleinkram quasi. Aber spätestens, als Katie beginnt besessen zu werden und sich seltsame Fußspuren auftun, obwohl auf der (Nachtsicht-) Überwachungskamera NICHTS zu sehen ist, fängt man an sich Gedanken zu machen.
Verdammt, diese Review ist wirklich schwer, ich will ja nicht zu viel verraten…
Der absolute Höhepunkt spiegelt sich im Ende wieder, etwa in den letzten 20 Minuten. Und für alle, die sich beschweren: “Son Mädchenkram! Is ja gar kein Blut drinnen!” Ich kann euch beruhigen, am Ende fließt tatsächlich Blut!
Was diesen Film ausmacht, ist hauptsächlich die Hand- bzw. Überwachungskamera, die Nacheinstellung, dass man eben nichts wirklich gut erkennt (produktionstechnisch von Vorteil) und sich am Ende trotzdem fragt, wie die das gemacht haben… So, ganz ohne Schnitt…
Prädikat: Nicht “Nicht-noch-ein-Gruselfilm-der-nicht-gruselig-ist”. Scheisse, ich würde gerne nochmal sehen wollen, hab aber tatsächlich zuviel Schiss. Mein Gutster, der ihn mit mir gesehen hat (und dem ich die Hand 3x brach, weil ich mich so reingekrallt hatte ^^”), fand ihn tatsächlich auch nicht schlecht und ich muss sagen, angesichts der Tatsache, dass ich seeehr anfällig für diese Geister-Geschichten bin, fand ihn auf jeden Fall sehenwert.
Manko: Ein BISSCHEN mehr Inhalt hätte dem Film nicht geschadet. Sonst: Supi.
Tipp: Wer mit meinem Gestammel nichts anfangen kann, der lies sich doch bitte die Zuschauermeinungen bei Filmstarts.de durch! Hiar.